Diese Grafik zeigt, warum Zinsen nie isoliert betrachtet werden sollten.
- Kurzfristige Zinsen bringen Flexibilität
- langfristige Zinsen meist mehr Ertrag im Portfolio
Wer diese Zusammenhänge versteht, trifft kluge Anlageentscheidungen.
Zinsen sind somit immer eine Frage der Laufzeit. Je länger die Laufzeit, desto höher der Zins. Je kürzer die Laufzeit, desto niedriger die Verzinsung. Tagesgeld liegt daher meist unter Monatsgeld, dieses wiederum unter Ein-, Zwei- oder Dreijahresanlagen.
Bei der Zinsanlage ist entscheidend, welche Funktion sie im Portfolio erfüllt. In einem klassischen 60/40-Portfolio dienen Zinsanlagen weniger der Rendite, sondern:
- als Puffer
- zur Stabilisierung
- als Quelle fürs Rebalancing
Sie glätten die Volatilität, erzielen jedoch geringere Erträge als Aktien. Zinsanlagen sind primär Reserve- und Kurzfristanlagen.
Wichtig: Zinsen müssen immer nach Inflation und Steuern betrachtet werden. Entscheidend ist die Realrendite, nicht der Nominalzins.
Das heißt: Mittel- und langfristig freie Gelder sollten deshalb stets im Gesamtkontext der Vermögensstruktur berücksichtigt werden und nicht isoliert nach Zinshöhe.
Welche Auswirkungen Zinssteigerungen und Zinssenkungen auf bestehende Zinsanlagen haben, beleuchten wir im nächsten Finanzfreitag.
Bei Fragen einfach fragen.
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Bildrechte: ABATUS VermögensManagement
Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert einer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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