„Anleger überschätzen das kurzfristige Risiko und unterschätzen die langfristigen Renditen am Aktienmarkt.“
ABATUS VermögensManagement
Aktien, also die Beteiligung an Unternehmen, sind durch nichts zu ersetzen, da Börsen die besten Gewinnchancen bieten. Bei einem Engagement in Aktien ist die Grundphilosophie und damit die Basis Ihres Portfolios das Investieren, nicht das Spekulieren. Um diesen Unterschied zu erklären, möchte ich mit einigen grundsätzlichen Überlegungen beginnen, die ich auch in meinen Vorträgen und Podcasts wie ein Mantra wiederhole.
Niemand ist jemals durch Zinserträge reich geworden – nicht einmal durch Erfindungen, sondern durch die Unternehmen, die diese Erfindungen großartig und erfolgreich gemacht haben. Reichtum wird nie vom Staat geschaffen, sondern nur von Unternehmen, und die Börse ist der Markt für diese Unternehmensanteile.
Warum es zu Aktien keine Alternativen gibt?
Aktien haben einen eingebauten Inflationsschutz, da Unternehmen auf die Inflation mit Preiserhöhungen reagieren. Dank Aktien investieren Sie als Investor in Produktivvermögen und besitzen als Aktionär einen Teil des Unternehmens, somit Gebäude, Maschinen, Patente, den Einnahmen und das gesamte Know-How im Geschäft. Damit partizipieren Sie als Aktionär an der Wertschöpfung des Unternehmens. Es handelt sich also um Produktivkapital.
Ich finde diesen Punkt sehr wichtig:
Solange die Menschheit nach Profit und Innovation strebt, werden Aktien alle anderen Anlageklassen übertreffen. Und so überstehen Börsen jede Krise!
Zudem ist Vermögensschutz in Zeiten der Inflation immer nur über Sachwerte möglich gewesen. Aktien sind dynamisch und leben ihr eigenes Leben. Unternehmen sind flexibel und anpassungsfähig (mit allen Vor- und Nachteilen für Aktionäre), auch was politische und geografische Veränderungen anbelangt.
Die Unternehmensbeteiligung ist eine Chance für Anteilseigner, aber auch ein Risiko. Aus diesem Grund müssen Sie Ihr Portfolio breit diversifizieren, da ein Portfolio mit wenigen oder konzentrierten Einzelwerten theoretisch auf null fallen könnte.
Ein breit gestreutes Portfolio wie in unserer WERTE-STRATEGIE mit über 12.000 Einzeltiteln, welches alle Sektoren abdeckt, auf werthaltige und kleinere Unternehmen mit einer hohen Profitabilität setzt, dürfte niemals auf null fallen. Auf diese Weise konnte jeder Rückgang wieder ausgeglichen werden. Disziplin und Zeit zahlte sich also immer aus.
Laut Untersuchungen beispielsweise des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Jeremy Siegel lag die jährliche reale Gesamtrendite (oder Rendite nach Inflation) eines diversifizierten Portfolios aus US-Aktien mit reinvestierten Dividenden seit 1802 zwischen 6 und 7 Prozent p.a.
Wie viele andere Studien beweist auch Siegel, dass Aktien die profitabelste Anlageklasse in allen Krisen, Inflation und Deflation sind! Leider weiß hierzulande fast niemand davon, denn nur ca. 17,5 Prozent der Deutschen besitzen Aktien oder Investmentfonds.
Wer zudem auf ein weltweites Portfolio setzt, in dem die USA derzeit ca. 57 Prozent Anteil haben (nach Marktkapitalisierung), setzt auch auf andere Regionen wie Europa, Asien und Emerging Markets.
Autor:

Matthias Krapp
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Bildrechte: Monica Volpin auf Pixabay