Grundsätzlich sollte jeder Anleger wissen, in welche Anlageklassen oder Investmentvehikel er investiert. Eine der wichtigsten Unterscheidungen lautet:
➡️ Geldwerte
Hierzu zählen Vermögenswerte, die auf Geld lauten oder direkt von Geldforderungen abhängen.
Beispiele sind:
– Bargeld
– Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonten
– Festgeld
– Devisen wie US-Dollar oder Britisches Pfund
– Zertifikate
– Kapitallebensversicherungen
Der Vorteil liegt häufig in der hohen Verfügbarkeit und Planbarkeit. Gleichzeitig können Geldwerte durch Inflation an Kaufkraft verlieren.
➡️ Sachwerte
Sachwerte besitzen einen realen wirtschaftlichen Hintergrund und gelten häufig als langfristiger Inflationsschutz.
Dazu gehören:
– Aktien
– Edelmetalle
– Offene Investmentfonds
– Immobilien
– Geschlossene Fonds mit Immobilienbezug
Sachwerte schwanken oft stärker im Wert, bieten langfristig jedoch bessere Chancen auf realen Vermögenszuwachs.
Eine weitere wichtige Unterscheidung: Liquidität Nicht jeder Geldwert ist automatisch liquide und nicht jeder Sachwert automatisch illiquide.
Liquide Anlagen
– Bargeld
– Kontoguthaben
– Börsengehandelte Aktien
– Viele offene Fonds
Diese können meist kurzfristig verkauft oder genutzt werden.
– Illiquide Anlagen
– Immobilien
– Geschlossene Fonds
– Beteiligungen an Unternehmen
Hier kann ein Verkauf deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Fazit: Wer sein Vermögen sinnvoll strukturieren möchte, sollte nicht nur zwischen Geldwerten und Sachwerten unterscheiden, sondern auch die Liquidität seiner Anlagen kennen. Denn die richtige Mischung entscheidet oft darüber, wie stabil und flexibel ein Vermögen in unterschiedlichen Marktphasen bleibt.
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Bildrechte: ABATUS VermögensManagement
Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert einer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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