Echte Altersvorsorge mit echten Werten - Wie baut man diese auf?Echte Altersvorsorge, was soll das bedeuten? Wenn man den Medien, der Politik und den Anbietern für Altersvorsorgeangebote glaubt, sollte der Abschluss einer privaten Rentenversicherung in ausreichender Höhe ausreichen. Viele sind diesen Weg gegangen und mussten feststellen, dass es doch nicht ganz so ist, wie man es bei Abschluss darstellt. Was bedeutet also eine echte Altersvorsorge zu haben?

Das mit dem lieben Geld ist so eine Sache. Geld ist vom Grundsatz her ein Tauschmittel. Allerdings wurde dieses Tauschmittel über die Einführung des Zinses im Mittelalter durch die Fugger korrumpiert und dient seither als Wertspeicher. Das Problem am Zins ist die Ausweitung der Geldmenge. Ja, Zinsen erhöhen die Geldmenge. Und wenn sich die Geldmenge bei gleichbleibender Warenmenge – also Produktivität – erhöht, werden die Waren teurer; so viel zum Phänomen der Inflation.

Inflation ist also ein Symptom des Zinses. Das legt nahe, dass in einem Geldsystem, welches auf Zinsen und Zinseszinsen basiert, Inflation immer eine Begleiterscheinung ist. Diese Begleiterscheinung beschränkt sich nicht nur auf das Geld selbst, sondern auf alle Geldanlagen, die auf Geldwerten basieren. Das disqualifiziert diese Geldanlagen automatisch als langfristige Vorsorgeinstrumente. Trotzdem werden genau diese Geldanlagen von Verbraucherschützern, Politik, Medien und nicht zuletzt von den Anbietern selbst propagiert. Man könnte dies als eine weitreichende Desinformationskampagne bezeichnen. Aber wer das tut, dem wird schnell der Aluhut aufgesetzt. Und den trägt bekanntlich niemand gerne.

Die sogenannte Versorgungslücke

Das erste Problem offenbart sich bei der Ermittlung der Versorgungslücke. Dabei wird in der Beratungspraxis der aktuelle Haushaltsplan zugrunde gelegt. Auf dieser Basis wird die Versorgungshöhe in der Zukunft extrapoliert. Das Problem dabei ist die Zeit. Je weiter die Rente in der Zukunft liegt, desto mehr begibt man sich bei dieser Methode in das Reich der Spekulationen.

Eine heute 25 Jahre alte Person wird mit 40 oder 50 Jahren sicherlich andere Einkünfte erzielen und einen anderen Kostenapparat haben. Auf der Gegenseite hat eine heute 25 Jahre alte Person noch ausreichend Zeit, sich um die private Zusatzvorsorge zu kümmern. Wenn man aber den aktuellen Haushaltsplan zugrunde legt, ist absehbar, dass diese Zahlen kein realistisches Bild abgeben.

Dazu kommt, dass das Umlagesystem schon seit Jahrzehnten große Probleme hat. Die Altersstruktur in Deutschland droht das Umlagesystem zu kippen. Das wird in Zukunft vermutlich nicht besser werden. Das bedeutet auch, dass die offiziellen Rentenmitteilungen möglicherweise nicht haltbar sein könnten. Zusammengefasst könnte man auch Kaffeesatzlesen, um die reale Versorgungslücke zu ermitteln.

Echte Altersvorsorge mit Strategie

Wenn Geldwerte nicht zielführend sind, bleiben nur die Sachwerte. Werthaltige Sachwerte haben gegenüber Geldwerten den Vorteil, dass sie einen von der Währung unabhängigen Wert besitzen. Sachwerte haben also einen Wert und einen Preis. Der Preis drückt aus, wieviel Geld für den Sachwert bezahlt werden muss.

Sachwerte befinden sich also außerhalb des Geldsystems und können als Ware gesehen werden. Immobilien, Fondsanteile, Edelmetalle, Kunst- und Sammlerobjekte werden immer einen adäquaten Preis erzielen, egal in welcher Währung dieser dargestellt wird. Das bedeutet aber auch, dass die Inflation immer automatisch eingepreist ist.

Aktienfonds investieren beispielweise in Aktien von Unternehmen. Diese Unternehmen produzieren Waren oder leisten Dienste. Die Preise dieser Waren und Dienstleistungen steigen durch die Inflation. Folglich wird in Aktienfonds die Inflation automatisch ausgeglichen. Analog funktioniert dies bei Immobilien und Edelmetallen. Beides sind Waren, die durch Inflation im Preis steigen, auch wenn deren Wert konstant bleibt.

Mit der WERTE-Strategie investieren die Anleger z. B. breit gestreut in alle Aktien auf der Welt. Damit sind sie indirekt am Produktivkapital der Welt beteiligt. Damit ist dann auch eine echte Altersvorsorge möglich, denn die Kaufkraft wird zuverlässig in die Zukunft transportiert.

Im zweiten Teil dieser kleinen Serie werden wir in dieses Thema noch ein wenig tiefer eintauchen. Seien Sie also gespannt auf den nächsten Teil.


 

Autor:

Matthias Krapp Geschäftsführer

Matthias Krapp

 


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