Wer die Rendite einer Geldanlage beurteilt, sollte nicht nur auf den ausgewiesenen Zinssatz schauen.
Denn zwischen Bruttorendite und tatsächlichem Vermögenszuwachs liegen zwei Faktoren, die häufig unterschätzt werden:

✔ Steuern
Auf Zinsen, Dividenden und viele Kapitalerträge fallen in Deutschland regelmäßig Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag an. Dadurch reduziert sich der Ertrag bereits vor dem Zufluss auf Ihr Konto.

✔ Inflation
Zusätzlich sinkt die Kaufkraft des Geldes. Selbst wenn das Guthaben nominal wächst, kann der tatsächliche Wertzuwachs deutlich geringer ausfallen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
„Wie hoch ist die Rendite?“

Sondern:
„Wie viel Rendite bleibt nach Steuern und Inflation tatsächlich übrig?“

Erst diese sogenannte Realrendite nach Steuern zeigt, ob Vermögen wirklich wächst oder lediglich die steigenden Preise ausgleicht.

Merksatz:
„Die Rendite ist nicht das, was Sie verdienen. Die Realrendite ist das, was Sie behalten.“

Bei Fragen einfach fragen.
Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare.
 Verfasser: Matthias Krapp
Verfasser: Matthias Krapp

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Bildrechte: ABATUS VermögensManagement

Kapital­anlagen bergen Risiken. Der Wert einer Kapital­anlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.