Wer die Rendite einer Geldanlage beurteilt, sollte nicht nur auf den ausgewiesenen Zinssatz schauen.
Denn zwischen Bruttorendite und tatsächlichem Vermögenszuwachs liegen zwei Faktoren, die häufig unterschätzt werden:
✔ Steuern
Auf Zinsen, Dividenden und viele Kapitalerträge fallen in Deutschland regelmäßig Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag an. Dadurch reduziert sich der Ertrag bereits vor dem Zufluss auf Ihr Konto.
✔ Inflation
Zusätzlich sinkt die Kaufkraft des Geldes. Selbst wenn das Guthaben nominal wächst, kann der tatsächliche Wertzuwachs deutlich geringer ausfallen.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
„Wie hoch ist die Rendite?“
Sondern:
„Wie viel Rendite bleibt nach Steuern und Inflation tatsächlich übrig?“
Erst diese sogenannte Realrendite nach Steuern zeigt, ob Vermögen wirklich wächst oder lediglich die steigenden Preise ausgleicht.
Merksatz:
„Die Rendite ist nicht das, was Sie verdienen. Die Realrendite ist das, was Sie behalten.“
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Bildrechte: ABATUS VermögensManagement
Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert einer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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