Viele Menschen sprechen allgemein von „Vermögen“. Dabei lohnt sich ein genauer Blick, denn Vermögen ist nicht gleich Vermögen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Geldvermögen und Sachvermögen.
Zum Geldvermögen zählen alle nominalen Werte:
– Bargeld
– Guthaben auf Giro- und Sparkonten
– Sparbücher, Festgelder
– festverzinsliche Wertpapiere
– Bausparverträge oder auch Lebensversicherungen, die überwiegend in solche Anlagen investieren.
Der Betrag steht fest, seine Kaufkraft aber nicht.
Demgegenüber steht das Sachvermögen. Dazu gehören zum Beispiel:
– Immobilien
– Grundstücke
– Aktien
– Edelmetalle wie Gold oder andere reale Werte.
Sachvermögen ist nicht einfach ein fester Geldbetrag, sondern ein Anteil an etwas Werthaltigem.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, sich regelmäßig eine private Bilanz zu erstellen:
Was besitze ich?
Wie viel davon ist Geldvermögen?
Wie viel davon ist Sachvermögen?
Diese Übersicht zeigt, ob das eigene Vermögen stark auf Sicherheit und Liquidität ausgerichtet ist oder ob es langfristig stärker in reale Werte investiert ist.
Geldvermögen ist wichtig für kurzfristige Ausgaben, Notfallreserven und planbare Verpflichtungen. Langfristig verliert es durch Inflation jedoch häufig an Kaufkraft.
Sachvermögen kann dagegen langfristig einen gewissen Inflationsschutz bieten. Es sollte deshalb nicht kurzfristig gedacht, sondern als langfristiger Baustein des Vermögensaufbaus verstanden werden.
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Bildrechte: ABATUS VermögensManagement
Kapitalanlagen bergen Risiken. Der Wert einer Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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